FAQs bwirkt! Corona

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FRAGEN RUND UM DIE ANTRAGSBERECHTIGUNG

Gemeinnützige Organisationen* mit Sitz in Baden-Württemberg, die bereits durch Förderlinien der SEZ gefördert wurden oder vergleichbar formell aufgestellt sind. Die Organisationen müssen sich in nachweisbar bewährten Partnerschaften mit Organisationen im Globalen Süden befinden.

*: Die schließt auch Kommunen, Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen aus Baden-Württemberg mit ein.

Antragsberechtigt für die Förderung bwirkt!Corona sind Organisationen aus Baden-Württemberg, die von der SEZ oder von anderen Förderinstitutionen in den letzten Jahren gefördert wurden.

Es bedeutet, dass Sie auch einen Antrag stellen können, wenn sie von anderen Förderinstitutionen in den letzten Jahren gefördert wurden.

Dafür reicht als Nachweis ein Förderungsbescheid, welchen sie mit den anderen Förderungsunterlagen an uns schicken.

Ja. Siehe Frage "Wer ist antragsberechtigt".

Unsere formelle Definition von bewährte Partnerschaft ist vorrangig, dass sie bereits erfolgreich ein Projekt durchgeführt haben, das durch Förderlinien der SEZ oder durch eine andere große Fördermittelgeberinstitution gefördert wurden und nachgewiesen werden kann. Eine vergleichbare formelle Aufstellung kann gerne auch anders nachgewiesen werden.

Im Rahmen der Förderung bwirkt!Corona werden Projekte in allen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas gefördert, die in der DAC-Liste gelistet sind.

https://www.bmz.de/de/zentrales_downloadarchiv/Ministerium/ODA/DAC_Laenderliste_Berichtsjahre_2018_2020.pdf

Ja. Nach der Ausschreibung der Förderung bwirkt!Corona können Organisationen sich weiterhin auf die anderen anstehenden Förderungen (bwirkt Inland; bwirkt Ausland & bwirkt Burundi) bewerben.

Sowohl Stiftungsauftrag als auch die Richtlinien der Förderlinien schreiben vor, dass der Sitz des Vereins in Baden-Württemberg liegen muss. Für andere Fördermöglichkeiten schauen Sie bitte unter andere Fördermöglichkeiten.

Förderung ist nur für Projekte in Afrika, Asien oder Lateinamerika möglich.

"Die antragstellende Organisation arbeitet nur mit Partnerorganisationen in den Entwicklungs- oder Schwellenländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas zusammen, die ihr hinreichend bekannt sind und das Vorhaben fachkundig planen, qualifiziert durchführen, überwachen und abrechnen können."

"Entwicklungs- oder Schwellenländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas, die in der DAC-Liste gelistet sind: https://www.bmz.de/de/zentrales_downloadarchiv/Ministerium/ODA/DAC_Laenderliste_Berichtsjahre_2018_2020.pdf

Schon begonnene Projekte können leider nicht gefördert werden.

Es ist pro Institution nur ein Antrag zulässig.

Generell sind alle Formen von gemeinnützigen Institutionen förderfähig, jedoch nur, wenn sie ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben (keine Einzelpersonen). Für den Spezialfall Burundi sprechen Sie uns bitte an.

FRAGEN RUND UM DEN START UND DIE BEWERBUNGSFRIST

Sie können sich ab sofort für die Förderung bwirkt Corona bewerben. Der Antrag (vollständiger Eingang der unterschriebenen Unterlagen gescannt als PDF) muss per E-Mail an projektfoerderung@sez.de geschickt werden. Einsendefrist ist der 17.07.2020.

Unvollständige oder nicht bis zur Bewerbungsfrist eingereichte Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbungsfrist läuft am 17.07.2020 ab.

FRAGEN RUND UM DIE FÖRDERMITTEL

Es können auf der Förderlinie bwirkt! Corona maximal 10.000 € Fördersumme für ein Projekt beantragt werden. Es ist keine Eigenmittel (Geldmittel) des Antragstellers notwendig. Drittmittel anderer Förderer können beliebig angebracht werden.

Es ist für die Förderlinie bwirkt! Corona keine Eigenanteil notwendig.

Verwaltungsausgaben seitens der antragstellenden Organisation können im Rahmen der Förderlinie bwirkt!Corona nicht anerkannt werden.

Sofern Personal aus Deutschland oder vom deutschen Träger entsandt werden muss, ist ausführlich zu begründen, warum dies für die Durchführung des Projekts erforderlich ist. Hierzu zählen Angaben zur Person, Qualifikation und Entsendedauer. Inwiefern ist der entsendeten Person eine lokale Person zugeordnet? Inwiefern findet eine Übergabe der Aufgaben statt?

Die Projektlaufzeit (Durchführungszeitraum) auf der Förderlinie bwirkt! Corona ist auf 06 Monate begrenzt.

Viele Organisationen sind durch Covid-19 in Schieflage gekommen. Wenn Ihre Partnerorganisation durch Covid-19 besondere Ausgaben oder Einnahmenausfälle hat, die derzeit gefüllt werden müssen, können diese hier beantragt werden. Die Bewertung dieser Ausgaben obliegt dem Vergabegremium.

FRAGEN RUND UM DIE BEWEBUNGSUNTERLAGEN

Die Übersetzungsleistung sehen wir als Teil des Aufgabenbereichs des baden-württembergischen Partners, der für die administrative Abwicklung des Projektes zuständig ist.

FRAGEN RUND UM DIE PARTNERORGANISATION

Nein. Die Partnerorganisation muss eine registrierte gemeinnützige Organisation oder eine öffentliche Institution sein, die unabhängig der deutschen antragsstellende Organisation ist. Für etwaige Grenzfälle kontaktieren Sie uns gerne.

FRAGEN RUND UM DIE PROJEKTBEWILLIGUNG

Die SEZ und das Staatsministerium berufen für die Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel ein unabhängiges Vergabegremium. Dieses besteht aus bundesweiten und regionalen Expertinnen und Experten der Entwicklungszusammenarbeit und Projektarbeit.

FRAGEN RUND UM DEN VERWENDUNGSNACHWEIS

Die Förderung folgt nach dem Prinzip der Fehlbedarfsfinanzierung. Das heißt, Sie garantieren bei Antragstellung, dass die den Eigenbetrag auch leisten können. Diesen müssen Sie im Laufe des Projektes auch leisten. Wird das Projekt nun billiger, entsteht also ein kleinerer Fehlbedarf. Entsprechend wird dies von der Förderung "gekürzt" und muss vom Projektträger mit der Abrechnung zurückgezahlt werden.

Sollte es vorangegangene Projekte gegeben haben, die über Mittel des Landes gefördert wurden, muss der SEZ für diese ein Verwendungsnachweis vorliegen (es sei denn, die geplante Projektlaufzeit ist noch nicht abgelaufen oder die festgelegte Berichtsfrist ist noch nicht erreicht), ansonsten ist der Projektträger nicht antragsberechtigt.

Die Belege müssen die im Geschäftsverkehr üblichen Angaben und Anlagen enthalten, die Ausgabebelege insbesondere die Zahlungsempfängerin oder den Zahlungsempfänger, Grund und Tag der Zahlung, den Zahlungsbeweis und bei Gegenständen den Verwendungszweck. Bei unbaren Auszahlungen kann auf die Angabe des Zahlungstages und auf den Zahlungsbeweis verzichtet werden, wenn die Auszahlung anhand der Buchführung nachgewiesen werden kann. Außerdem müssen die Belege ein eindeutiges Zuordnungsmerkmal zu dem Projekt (zum Beispiel Projektnummer) enthalten.

Honorar- bzw. Werkverträge müssen schriftlich abgeschlossen werden. Im Vertrag ist zu regeln: Tätigkeitszeitraum, konkrete Leistungsbeschreibung, Höhe des Honorars, Rechnungslegung, steuerrechtliche Aufzeichnungs- und Erklärungspflichten. Honorarzahlungen an gegen Entgelt (Voll-) Beschäftigte oder Mitglieder des Zuwendungsempfängers sind grundsätzlich nicht zuwendungsfähig. Die Verträge sind dem Verwendungsnachweis beizufügen.