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Eine Welt-Promotoren*innen-Programm

Das "Eine Welt-Promotor*innen-Programm" fördert innovative Eine-Welt-Ansätze in Deutschland – systematisch und praxisorientiert. Fachpromotor*innen stärken das Wissen und die Kompetenzen zahlreicher Gruppen und Vereine, die in der schulischen und außerschulischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit aktiv sind. Regionalpromotor*innen etablieren Eine Welt-Themen in ausgewählten Regionen und Kommunen. Expert*innen koordinieren die Arbeit auf Länder- und Bundesebene. Sie organisieren und pflegen das Netzwerk, das mit abgestimmten Konzepten lokale, regionale und internationale Kooperationen initiiert und begleitet.
 
Die flächendeckende Präsenz entwicklungspolitischer Bildungsarbeit stärkt die Regionen und den ländlichen Raum. Das Programm bringt thematische Schwerpunkte in den Bundesländern voran und geht mit spezifischen Angeboten auf lokale Bedingungen ein. Und: Es werden neue bundesweite Themen erarbeitet sowie Impulse für politische Entscheidungsprozesse gesetzt.
 
Mehr als 130 Promotor*innen entwickeln seit dem bundesweiten Programmstart 2013 Aktionen und Kampagnen für verschiedene Zielgruppen. Sie regen in der Zivilgesellschaft zum Umdenken und Handeln an und unterstützen bürgerschaftliches Eine-Welt-Engagement mit Beratungs- und Koordinationsangeboten.
 
In den Bundesländern, Regionen und Kommunen bringen die Promotor*innen Akteure aus Eine Welt-Gruppen, Diaspora-Initiativen, Institutionen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Sie schlagen Brücken zu Akteuren des Südens.

Zwei Fachpromotorinnen in Baden-Württemberg sind bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ): Partnerschaften mit Burundi (100%) und Partnerschaften allgemein (75%).

Die Koordination in Baden-Württemberg liegt beim DEAB Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V.

Bund und Länder finanzieren das Eine Welt-Promotor*innen-Programm gemeinsam. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übernimmt 60 Prozent der Personal-, Sach- und Verwaltungskosten. Die beteiligten Länder tragen jeweils 40 Prozent zu dem Programm bei. Die erste Programmphase dauerte von 2013 bis 2015. Die Förderung betrug 2014 rund 2,3 Mio. Euro.

Eine Welt-Promotor*innen bewegen. Mit Engagierten vor Ort setzen sie sich für global nachhaltige Entwicklung ein. Im eigenen Land, mit Mut zum Experimentieren und kreativen Ideen. Denn: Klimawandel, Ressourcenknappheit und Wirtschaftskrisen sind Herausforderungen, die Umdenken und entschlossenes Handeln im Alltag erfordern.

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Im Auftrag des

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Koordination/Träger des Promotorenprogramms

Letzte Aktualisierung:  30.05.2017Seite drucken | nach oben

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