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Rohstoffreichtum – Fluch oder Segen für Entwicklungsländer?
Podiumsveranstaltung am 22.04.2013 in der IHK Weingarten
Die steigende Nachfrage nach Rohstoffen, v.a. auch durch aufstrebende Schwellenländer hat die Rohstoffmärkte in den vergangenen Jahren gewandelt. Es ist abzusehen, dass bei anhaltendem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auch die Rohstoffnachfrage weiter wachsen wird. Hier ergeben sich neue Potenziale für rohstoffreiche Entwicklungsländer. Die Rohstoffindustrie verspricht bedeutsame Einnahmen und ergo eigene Finanzmittel für die nachhaltige Entwicklung in wirtschaftlich armen Ländern. Allerdings können sich aus dem Ressourcenreichtum auch zahlreiche Probleme für die betreffenden Länder ergeben.
Wie kann eine einseitige Abhängigkeit der Volkswirtschaft von Rohstoffexporten vermieden werden? Wie kann sichergestellt werden, dass die erzielten Einnahmen auch der Bevölkerung zugute kommen und nicht nur internationalen Konzernen oder politischen Eliten? Wie kann die Rohstoffindustrie zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung beitragen, die auch Umwelt- und Sozialstandards berücksichtigt? Diese und weitere Fragen werden in der Expertenrunde thematisiert und diskutiert.
Referenten:
- Astrid Brauer, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Eschborn
- Prof. Dr. Martin Coy, Institut für Geographie, Universität Innsbruck
- Franca Schwarz, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Hannover
Dokumente zur Veranstaltung (De)zentrale Energieversorgung in Entwicklungsländern - Sind Erneuerbare Energien die Basis? vom 24.10.2011
Letzte Aktualisierung: 17.01.2013Seite drucken | nach oben






